Handgeschriebene Word 'verwoben!' in blauer Farbe auf hellem Hintergrund.

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Die Liebe - zwangsjackenschön

Eine Liebesbeziehung hat das Potential für vielfältigste Erfahrungsräume. Von der ersten Begegnung hin zu einer langen Verbindung lassen wir uns auf unzählige Abenteuer miteinander ein. Es entsteht ein ganz eigenes Beziehungswesen. Nicht jede Phase ist dabei angenehm und manchmal entsteht der Eindruck von Stagnation. Was sich im Laufe der Zeit bei uns ansammelt, besteht aus vielen miteinander verwobenen Elementen- individuelle Bindungserfahrungen, Nähe und Autonomiebedürfnis, die Art und Weise, wie wir Gefühle erleben, unausgesprochene Erwartungen oder Erinnerungen an alte Verletzungen lassen ein dichtes Netz entstehen. Wir erschaffen dabei viel Gutes, Liebenswertes und wir geraten gleichzeitig in undurchsichtige Muster, die sich wechselseitig beeinflussen und verlieren streckenweise die Leichtigkeit und Lebendigkeit miteinander. Äußere Einflüsse, andere soziale Beziehungen oder Übergangsphasen- wenn wir Eltern werden, wenn die Kinder ausziehen, wir Frauen in den Wechsel kommen, wenn die eigenen Eltern krank werden- auch diese Ereignisse wirken bis in unseren Beziehungsraum.

Schneebedeckte Wellen im Meer unter einem dunklen Nachthimmel mit Sternen.

Das Verständnis dafür, wie komplex dieses Wesen ist, kann den Blick auf die Dynamik wohlwollend verändern. Statt nach einfachen Ursachen oder Schuldigen zu suchen, lohnt es sich, Muster, Wechselwirkungen und den Kontext zu beobachten. Auch hier spielt unser Nervensystem wieder eine wichtige Rolle. Haben wir negative Bindungserfahrungen gemacht, dürfen wir neu lernen und erfahren: dieser Mensch ist nicht mein Gegner, er ist mein Gegenüber, mein Partner. Das Empfinden von Sicherheit miteinander bildet einen wesentlichen Kern für eine liebevolle, gleichberechtigte und lustvolle Verbindung.

Bewusst Zeit für die Pflege der Beziehung einzuräumen, eine achtsame Gesprächskultur miteinander zu entwickeln und sich selbst in der Beziehung gut wahrzunehmen sind Liebesbekundungen und priorisieren den Bund, in dem wir die meiste Zeit verbringen.

Wie wollen wir lieben?

Mit dieser Frage eröffnet sich ein Universum an Möglichkeiten. Ich sehe mich in diesem Prozess als behutsame Zeugin Ihrer Antworten, als klar Strukturschaffende bei Verstrickungen und als Geburtshelferin für neue Erfahrungen und für ein mutiges Lieben. In den gemeinsamen Sitzungen hören Sie einander und lassen das Gehörte auch auf körperlicher Ebene wirken. Aus dieser Wahrnehmung heraus sprechen zu lernen, sich verletzlich damit zu zeigen ist oft ein Durchbruch für ein neues Miteinander. Wir fördern gemeinsam Ihr beider Talent für Abstand an Stellen, wo es eine Beobachterposition braucht und Nähe an Stellen, wo der Zauber nachgelassen hat oder ein Wagnis darstellt. In Situationen, wo Worte nicht ausreichen, überfordern oder noch nicht da sind, wechseln wir fließend in nonverbale Techniken. Einander ein Gedicht zu verfassen, zusammen zu malen oder Vertrauen einmal in Bewegung zu erspüren bereichert jede Gesprächstherapie.

Eine große Welle im Meer mit einer Küstenlinie im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Selbstwirksamkeit erleben - (im Rahmen dieser Methoden) :

Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen

Systemische Beratung/ Therapie

Ressourcenarbeit

Körper- und Bewegungserfahrungen

Kreativtherapie mit Methoden aus Tanz, Kunst und Poesie

Psychoedukation

Ich freue mich auf Ihr Anliegen und auf Ihr ganz eigenes Beziehungswesen.

Zwei Kinder stehen im Wasser am Strand, mit leichtem Wellengang um sie herum, während der Horizont und der Himmel im Hintergrund sichtbar sind.