In den letzten Jahren habe ich mich intensiv und wach in Weiterbildungen einem Feld gewidmet, das mich rückblickend schon ein Leben lang in den Bann zieht: zwischenmenschliche Beziehungen und unser Verhalten und Erleben darin. Ich habe mich dem künstlerisch, philosophisch und analytisch zugewandt mit dem wahrhaftigen Interesse, unsere Natur zu begreifen. In den prägenden Erfahrungen als Frau, Partnerin, Mutter und Tochter durchlebe ich alle Facetten. Zu meinem Glück entdeckte ich auch die somatische (körperliche) Ebene, die in meinen “Untersuchungen” eine immer wichtigere Rolle spielt. Denn hier ist der Ursprung, dies können wir heute dank der Trauma- und Bindungsforschung gut belegen.
Was macht mich neben der gewonnenen Fachkunde und (Selbst-)Erfahrung nun zu einem sicheren Gegenüber für Menschen, die eine Beratung oder Therapie aufsuchen?
In der Begegnung mit Menschen sind mir Sicherheit und Wohlwollen besondere Anliegen. Eine Verbindung miteinander einzugehen erfordert Vertrauen und Offenheit für Prozesse. Diese Qualitäten können wir gut entwickeln, wenn wir uns sicher und reguliert fühlen. Das ist für mich die Basis für ein gutes Miteinander. Aus dieser Ruhe heraus können wir Zusammenhänge verstehen, Neues lernen und uns selbst und andere wahrnehmen.
Die Idee des guten Grundes: Empfindungen, äußere Umstände oder Verhaltensweisen, die wir als störend in unserem Leben empfinden, haben immer einen guten Grund. Sie sind äußerst logische und im System begründete Antworten auf Verwicklungen und Prägungen. Wir haben sie ausgebildet, um in der Welt zurecht zukommen. In dieser Haltung begegne ich Ihnen. Wohlwollen bedeutet für mich in diesem Zusammenhang hinter einem unerwünschten Verhalten, Lebensumstand oder Gefühl auch den Anteil zu sehen, der kluge Lösungen entwickelt hat um zu überleben und dies wertzuschätzen. Auf dem Grund der Selbstannahme entsteht echte Kapazität, jene Lösungen, die uns heute nicht mehr dienlich sind, anzuschauen, anzuerkennen und zu verändern.
Und ich möchte Sie als ganzen Menschen ansprechen.
Therapeutische Prozesse passieren nicht allein in unseren Gedanken und durch Worte. Es ist sinnvoll, den Körper mitzunehmen. Wenn wir Erfahrungen machen, Erinnerungen anlegen oder in Beziehung gehen, geschieht dies auf vielen Ebenen. Diese komplexen und sinnlichen Vorgänge formen Spuren in uns und sie sind sehr körperlich.
Ich mag die Lebendigkeit mit dem Gedanken, dass die Entwicklung und Entfaltung eines Menschen nicht aufhört und freue mich darauf, ein Stück weit mit Ihnen zusammen zu gehen.
Stationen:
*1978 in Halle Saale
2000-2004 Studium der Bildenden Künste an der Akademie Bildende Künste, Maastricht
2004-2011 Selbstständig als Künstlerin und Journalistin im kulturellen Bereich
2011-2023 leitete ich zusammen mit meinem Mann das Biorestaurant Kumara Soulfood in Halle Saale
2019 Ausbildung zur Yogalehrerin
2023-2025 Ausbildung zur Tanz und Bewegungstherapeutin
seit 2024 staatlich geprüfte Heilpraktikerin für Psychotherapie
2025-2026 Weiterbildung DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie) für Menschen mit Emotionsregulationsstörung (Borderline)
2025-2026 Weiterbildung Neurosystemische Integration, traumasensible Beratung/ Therapie bei Verena König
seit 2026 in Weiterbildung zur Systemischen Psychosozialen Beratung/ Therapie und Paarberatung/Therapie am isiBerlin
2026 Gründung Gemeinschaftspraxis Im Grunde Hell
seit Juni 2026 arbeite ich als Tanz- und Bewegungstherapeutin am Carl-von-Basedow-Klinikum Merseburg
Hinweis zur Qualitätssicherung:
Die Arbeit mit Menschen erfordert ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Durch regelmäßige Inter- und Supervision, Teamberatung, Teilnahme an Seminaren und Weiterbildungen bleibe ich informiert, in Fachaustausch und Entwicklung.